Ratgeber und Leitfaden

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Werbebotschaften

White Papers sind Dokumente, die den Lesern komprimiertes und strukturiertes Expertenwissen vermitteln und bieten den Lesern einen echten Mehrwert - und sind damit ein wesentlicher Bestandteil des Content-Marketing. Oder wie ich es ausdrücken möchte: White Papers sind „erweiterte Zusammenfassungen“.

Ein Whitepaper (dt. Weißbuch) ist ein kostenloser Ratgeber, in dem zu einer spezifischen Fragestellung Lösungsvorschläge zusammengestellt sind. Auch Studien, Analysen und Ergebnisse von Marktforschungen werden hier kurz und knapp aufgearbeitet. (Quelle: analog Wikipedia)

Ein gut gemachtes White Paper kann sich als hochgradig nützliches Tool in der Akquise neuer Kunden entpuppen, wenn es inhaltlich Vorteile und Mehrwerte bietet, die im täglichen Arbeitsablauf sinnvoll sind. Elektronische Whitepapers in Form von PDF-Dateien haben sich als interessantes Medium zur eigenen Promotion auf Websites bewährt.
  • Google rankt hochwertige Inhalte besser als allgemein gehaltene Texte,
  • Der Verfasser positioniert sich als Experte auf seinem Gebiet.
  • Langfristig steigert er damit seinen Bekanntheitsgrad, 
  • Kurzfristig kommt der Verfasser an Kontaktdaten von Interessenten (Leads). 
„White Papers bieten Ihren potenziellen Kunden anstelle von Werbebotschaften Informationen, die überzeugen. White Papers wirken überdies image-bildend und können auch in der PR-Arbeit eingesetzt werden. Selbst Google mag die inhaltsschweren PDF-Dokumente, so dass sich das Ranking Ihrer Unternehmenswebsite verbessern kann. Und das sind nur einige der Vorzüge des Kommunikationsmittels und Marketing-Instruments White Paper“: 
(Quelle. https://www.akademie.de/wissen/white-paper-marketing)


Details
Nach der Eingrenzung eines Themas für ein Whitepaper folgt die Frage, welcher Whitepaper-Typ am ehesten geeignet ist, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Jeder Whitepaper-Typ informiert den Leser auf seine Art und korreliert mit der Zielgruppe, an die sich das Dokument richtet. Hier eine Zusammenstellung der gebräuchlisten Whitepaper-Arten:


Technologieinformationen, die neue oder grundlegende Technologien, Plattformen, Protokolle, Standards oder Bauweisen erklären.

Leitfaden für Einkäufer, der eine Kriterienliste oder ein Arbeitsblatt als Hilfe für den Entscheidungsprozess enthalten kann.

Leitfaden für Planung und Einrichtung, der den Kunden dabei hilft, für zukünftige Branchentrends und Technologieentwicklung zu planen und diese dann einzuführen

Leitfaden zur Anwendung, der erklärt, wie Kunden eine Technologie zur Lösung schwieriger technischer Probleme einsetzen können.

ROI-Leitfaden, der darlegt, welcher Return-on-Investment der Besitzer des Produkts erwarten kann.

Fallbeispiel oder Anwendungsbeispiel, welches bestimmte Lösungsansätze, Optionen oder Technologien in der konkreten Umsetzung aufzeigt.

Diskussion über die wirtschaftliche Auswirkung, die näher beschreibt, wie sich technologische Entscheidungen auf finanzielle, operative oder andere Aspekte auswirkt.

Strategiediskussion, die erklärt, inwiefern Technologieinvestitionen als Teil einer Geschäftsstrategie gesehen werden sollen.

Problemdiskussion, die zentrale Wirtschaftsprobleme erörtert und Empfehlungen anbietet, wie man darauf hinsichtlich Strategie, Technologie, Investitionen und anderen Überlegungen reagieren kann.

Studienergebnisse aus Marktforschungen oder Erhebungen in Zusammenhang mit Universitäten, Fachhochschulen, Marktforschungsinstituten.

Werbebotschaften

Das Grafikdesign des Whitepapers
Das Design spielt beim Erfolg des Whitepapers eine wichtige Rolle. Daher ist ein gepflegtes Erscheinungsbild eine Bedingung. Der erste Eindruck ist oft prägend, der Wert des Whitepapers wird auch anhand des Erscheinungsbildes beurteilt

Nützliche Hinweise zur Gestaltung eines White Papers
Farbe: Einen farbigen Hintergrund für den Text sollten Sie vermeiden. Farbiger Text ist schwerer zu lesen.
Seitenzahlen: Der Leser achtet auf die Nummerierung um zu wissen, wie weit er im Text bereits vorangekommen ist. Seitenzahlen sollten daher nicht fehlen.
Schrift: Serifenlose Schriften sind leichter lesbar. Die Schriftgröße sollte nicht größer wie 14 Punkt sein.
Überschriften: Informative Überschriften wählen.
Zwischenüberschriften unterteilen das Whitepaper und führen zu einer besseren Lesbarkeit des Textes.
Silbentrennung: Wörter in Überschriften oder Zwischenüberschriften sollten nicht getrennt werden.
Corporate Design: Binden Sie das Corporate Design Ihres Unternehmens in das Whitepaper ein.
Prägnanz: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Whitepaper leicht zu lesen und leicht zu verstehen ist. Notfalls müssen zu bestimmten Fachbegriffen Erläuterungen verwendet werden.
GenauigkeitAchten Sie darauf, dass Ihr Whitepaper inhaltlich korrekt ist, konzentrieren Sie sich auf das Thema. Lassen Sie einen Experten Korrektur lesen. Achten Sie darauf, dass Ihr Text frei von Druckfehlern, Rechtschreibfehlern und grammatischen Fehlern ist.
Verlinkungen und Verweise auf andere Publikationen zum Thema schaffen einen langfristigen Wert.
Praxisnähe: Die Leser wollen praxisnahe Informationen wie Vorschläge, Ideen, Tipps und Techniken, die ihnen helfen, etwas besser, schneller oder effizienter zu machen.
Klarheit: Leser wollen Informationen in klarem Deutsch, mit klaren Worten, kurzen Sätzen und kurzen Absätzen, kein "Fachchinesisch".
Hilfsmittel: URL-Listen, Glossare, Tabellen, Listen über Bezugsquellen usw. sind effektive Hilfsmittel.
Keine Werbung: Der Leser erwartet sachdienliche Informationen, jedoch keine Werbung.
Buttons und Bullets: nutzen Sie auffällige Buttons bzw. Bullets mit Wörtern wie „jetzt herunterladen“. Nutzen Sie auch Aufzählungszeichen.
Struktur: Es gibt keine verbindlichen Vorgaben für die Länge eines White Papers. Meist reichen fünf bis fünfzehn Seiten, um ein Thema prägnant abzuhandeln. Ein White Paper muss leicht zu überfliegen sein. Dabei helfen können: Aussagekräftige Zwischentitel, Zusammenfassungen in der Marginalspalte, Listen oder Aufzählungen. 
Aktualität
Halten Sie die Des erneut downloaden. Sie erreichen auf einfachem Wege eine höhere Kundenbindung.

Vermarktung
Üblicherweise wird ein White Paper im PDF-Format zum Download angeboten. Dies hat den Vorteil, dass die meisten Nutzer das Dokument leicht öffnen, aber nicht verändern können. Eine Möglichkeit, Leads zu generieren, ist der kostenlose Download auf der eigenen Unternehmenswebsite gegen ein entsprechend ausgefülltes Formular. Wenn möglich, sollten Leser jedes White Paper über eine eigene Landingpage abrufen können.
Weisen Sie auf Ihr White Paper hin. Nutzen Sie alle von Ihnen verwendeten Kanäle, zum Beispiel: Blogs; E-Mails, Signaturen, Social-Media, Verlinkungen, Landinpages, Fachpublikum, Fachportale.

Auf einer Landingpage kann es als Anreizfunktion genutzt werden. Auf Ihrer Webseite sollten Sie einen Downloadbereich einrichten, in dem Sie alle Dokumente zentral sammeln. Das zeigt nicht nur ihre Kenntnisse und ihr Know-how, sondern eignet sich sehr gut für eine Suchmaschinenoptimierung.


Marketing oder Webinar
Beides sollte kombiniert werden. Man kann Whitepapers auf den iPads, Kindles und anderen E-Books Readern von unterwegs lesen. Sie lassen sich leicht viral weiterverbreiten. Webinare bieten eine zusätzliche Live Performance. Die Kombination besteht darin, dass entweder bei der Anmeldung, oder nach dem Webinar, die Teilnehmer ein Whitepaper zum Download erhalten.

Einmal erstellt, kann das Whitepaper in alle erdenklichen Plattformen, Netzwerken, auf speziellen Portalen oder Whitepaper Datenbanken veröffentlichen werden.

Aussehen Ihres Whitepapers
Große Schrift, viele Grafidokumente auf neusten Stand. Aktualisieren Sie die Dokumente in regelmäßigen Abständen. So können Sie Nutzer, die bereits eine erste Version des Whitepapers heruntergeladen haben, eine neue Version zur Verfügung stellen. Ihre Whitepapers werden dann gerne gelesen.

Beispiele eines Whitepapers
Leitfaden Werbeerfolgskontrolle (PDF-Datei)
Leitfaden Web Controlling (PDF-Datei)

Bildquelle: http://www.dspg.com/press-1/whitepaper/


Zuletzt aktualisiert: 29 Januar 2017
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